09.06.17

Impressionen vom Friedensweg

Wunderschöne Erlebnisse hatte ich auf dem Friedensweg u.a. bei der Aktion von Katharina Knitsch, die zusammen mit Liz von der Ufa-Fabrik einen Friedenspfahl vor der Holzbackstube der UfaBäckerei, im Beisein mehrerer Friedensfreunde aufstellte.

 

„Friedenspfähle fungieren als stummes Friedensgebet und ermahnen uns, stets den Frieden zu visualisieren und für möglich zu halten. Sie werden auch als Friedensakupunktur für die Erde bezeichnet.“ (World Peace Prayer Society)

 

Ein Friedenspfahl (engl. „Peace Pole“) ist ein Pfahl, der an den Seiten in verschiedenen Sprachen die Aufschrift „Möge Frieden auf Erden sein“ trägt. Die Friedenspfähle haben ihren Ursprung in einer Idee des japanischen Lehrers und Dichters Masahisa Gois (1916-1980), der nach Hiroshima völlig neue Wege ging und sein Leben dem Weltfrieden widmete. Er brachte als ein Mittel zur Verbreitung seines Friedensgebetes an verschiedenen Orten Aufkleber mit dem Friedensgebet an oder stellte einen Pfahl auf. Als Dichter war er davon überzeugt, dass Worte Kraft besitzen und die Affirmation „Möge Friede auf Erden sein“ den grössten Wunsch der Menschheit ausdrückt. Es war seine Hoffnung und Vision, dass diese schlichten, aber doch kraftvollen Worte das Friedensbewusstsein der Menschheit steigern würden. Die World Peace Prayer Society setzt sich ein für eine Welt, in der alle Kulturen, Bräuche, Religionen, ethnischen Gruppen und alle Lebensformen respektiert werden.

 

Zudem organisierte Katharina noch über 130 Flaggen (fast) aller Länder, die wir einzeln schwenkten, dazu ihre Namen jeweils ausriefen und ihnen dann mit dem Satz „Möge Frieden in …. sein!“ eine kraftvolle Herzenswelle schickten. Das fand ich, trotz der Unruhe, die anfangs durch den gleichzeitig stattfindenden Flohmarkt auf dem Ufa-Gelände vorhanden war, sehr bewegend und berührend.

 

 

Ein paar Tage später hatten wir unseren Friedensnachmittag auf dem Platz des Friedens in Berlin-Kladow. Ein anderer, ebenfalls sehr schöner Nachmittag, mit 12 Friedensfreunden, mit Besinnungs- und Austauschrunden im Kleinen wie im Großen und einem Friedens-Feuer-Ritual. Wir tauchten ein in ein Feld des Friedens. Schöne Gedichte (von Ingrid Spiller) wurden vorgetragen, es wurde zur Gitarre gesungen und neue Freundschaften geknüpft.

 

 



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