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Ho´oponopono

Ursprung

Das erste Mal wurde von Ho´oponopono im Jahr 1863 in der hawaiianischen Zeitung Kuokoa berichtet. Später zeichnete Mary Kawena Pukui, geboren 1865 ihre Erfahrungen und Beobachtungen aus ihrer Kindheit auf, hierbei ging es vorwiegend um Heilung auf Familienebene. Traditionell geht Ho´oponopono davon aus, dass alle Menschen einer Sippe miteinander einen Sippenkörper darstellen und daß jeder einzelne die Verantwortung für das Ganze trage. Gab es Schwierigkeiten mit einem Sippenmitglied, suchte jeder einzelne in sich die Ursache für die Schwierigkeiten und baute so dem Außenseiter eine Brücke zum Stamm.

 

Verbreitung

In den 1980er Jahren entwickelte Morrnah Simeona aus der traditionellen eine moderne Form von Ho´oponopono, die nicht nur die Mitglieder einer Sippe, sondern alles, was wir wahrnehmen, in die Eigenverantwortung einbezieht. Bekannt geworden ist Ho´oponopono durch die Erfolge eines Dr. Ihalekala Len, der eine gesamte Anstalt voller geistesgestörter Krimineller binnen einiger Monate „geheilt“ hatte, indem er in sich die Ursache dafür suchte, dass die Insassen der Anstalt sich so verhielten, wobei es nicht die Einzelperson, sondern „das Göttliche“ ist, das diese Arbeit vollbringt. Seit dem verbreitet sich Ho´oponopono rund um die Welt. Immer mehr Therapeuten entwickeln aufbauend auf diesem Wissen ihre eigenen Vorgehensweisen.

 

Ablauf

Wenn man ein Thema bearbeiten möchte, z.B. eine Störung in einer zwischenmenschlichen Beziehung, so kann man in das Gefühl der Störung gehen, und sich anschauen, wo im Körper es zu spüren ist. Im emotionalen Kontakt mit diesem Körpergefühlen nimmt man, in dem man durch die vier Schritte des Ho’oponopono geht, die Verantwortung an. Wichtig dabei ist, dass man diese laut ausspricht und/bis dass man sie wirklich fühlt. Das Fühlen ist der Schlüssel. Diese Methode lässt sich auf allen Ebenen des menschlichen Erlebens anwenden.

 

Die vier Schritte, mit denen die Ursachen von Themen und Prozessen aufgelöst werden
und die Verantwortung angenommen wird, sind:

 

Es tut mir leid (die Energie der bewussten Wahrnehmung)
Bitte vergib mir (die Energie der Vergebung)
Ich liebe dich (die Energie der Liebe)
Danke (die Energie der Dankbarkeit)

 

Ho´oponopono nach Klaus Jürgen Becker

Klaus Jürgen Becker verwendet verschiedene Methoden, um den Klienten/Seminarteilnehmer in einen Bewusstseinszustand zu führen, in dem er sich als „das Ganze“ erlebt. Hierzu zählen u. a. die Verlagerung der Identität hin zum universellen Bewußtsein, der Einsatz des inneren Empfindens, um die Resonanz auf das gegenwärtige Thema aufzuspüren und Schicht für Schicht zu transformieren, Voice Dialogue, katathymes Bilderleben, emotionale Bewusstheit und Mental-Techniken. Kinästhetische, visuelle und auditive Übungen zeigen unterschiedliche Wege zu der gleichen Ho´oponopono-Einheits-Erfahrung auf, so dass jeder Teilnehmer seinen individuellen Weg finden kann, um mit den vier magischen Formeln zu arbeiten.

 

Aufruf von Dr. Masaru Emoto: „Ein Gebet für das Wasser“

 


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